SERI
Brownbag Seminar

In August 2000, SERI started a new series: The SERI brownbag seminar.
In a loose series of lectures, we want to discuss our own work and that of our colleagues. Please bring your own (brown) lunch bag!

Location: SERIs office in Vienna, Garnisongasse 7/27.

NEXT EVENT(s)

02.05.2006 12h30-14h00

Stefan Giljum
Topic: Europas globale Verantwortung

In diesem Brownbag Seminar werden mehrere neue SERI Projekte vorgestellt, welche sich mit dem Themenkreis „Europa und seine internationalen Beziehungen“ beschäftigen. Darunter fällt das Projekt „One Planet Business“, bei dem der globale Umweltverbrauch von Industriesektoren in OECD Ländern berechnet wird, sowie das Projekt „Faktor X und die Europäische Union“, bei dem Politikfelder analysiert werden, welche dazu beitragen können, Europas globalen Umweltverbrauch zu reduzieren. Die Aktivitäten in diesen Projekten werden auch in Verbindung mit Ergebnissen bereits abgeschlossener Projekte, insbesondere dem MOSUS Projekt, dargestellt. Weiters wird ein Hintergrundpapier mit dem Titel „Europas globale Verantwortung“ vorgestellt, welches SERI in Zusammenarbeit mit Friends of the Earth Europe präsentierte. Ziel dieses Brownbag-Seminars ist es, zukünftige Akquisitions- und Forschungsschwerpunkte von SERI in diesem Forschungsfeld festzulegen.


11.05.2006 12h30-14h00

Dr. Michael Mirtl, Umweltbundesamt
Topic: Next generation LTER – ein europäisches Netzwerk für sozio-ökonomische und ökologische Forschung im Aufbau

„Multifunctional Research Platforms“ sind die Arenen für eine neuartige Forschungsansatz, der zum einen exzellente disziplinäre Forschung durch eine hochvernetzte Arbeitsumgebung mit einem Maximum an Basisdaten fördert. Gleichzeitig schafft er den Kommunikationsraum zur Entwicklung von Methoden zur Bearbeitung komplexer Wirkungsgefüge zwischen Gesellschaft und Natur, die nur in einem ganzheitlichen Ansatz erfassbar sind.

Das Umweltbundesamt setzt im Auftrag des BMBWK in Österreich das Netzwerk für Ökosystemare Langzeitforschung (LTER) um. Dieses Netzwerk besteht aus 2 Forschungsplattformen (MFRPs, Multifunktionale Forschungsplattformen), in denen erstmals eine integrative Bearbeitung von soziologischen, sozioökonomischen und naturwissenschaftlichen Fragestellung im regionalen Kontext ermöglicht wird. Die Forschungsplattformen MFRP „High Alps“ (Ötztaler und Stubaier Alpen) und MFRP „Eisenwurzen“ (OÖ, NÖ, Stmk. inkl. Westteil des Hochschwabs) sind Österreichs Beitrag zu einem europäischen Netzwerk von Forschungsregionen. Dieses Netzwerk soll die wichtigsten biogeografischen Regionen Europas abdecken und ist selbst Teil des globalen LTER-Netzwerks.

Die Forschungsplattformen sind hinsichtlich der Infrastruktur Cluster von bestehenden Forschungseinrichtungen, Regionalentwicklungsvereinen etc.. Diese Element werden durch eine Management-Struktur verknüpft, die eine breite Palette von Funktionen hat (Konzeptarbeit, nationalen und internationale Vernetzung, partizipative und transdisziplinäre Arbeit in der Region, Datendrehscheibe, Kommunikationsraum, Repräsentanz...).

Nach der Etablierung der MFRP Eisenwurzen (inkl. Memorandum of Understanding) als Verbund von Einrichtungen und Projekten in der Region Eisenwurzen im österr. Kernraum (nördl. Kalkvoralpen) wird nun an der Errichtung einer permanenten Trägerschaft gearbeitet, die auch die geographisch betroffenen Länder und sonstige öffentliche Stakeholder mit strategischen Interesse an der Region umfasst.


16.05.2006 12h30-14h00

Univ.Doz. Mag. Dr. Christine Jasch, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Topic: Stoffströme und Rechnungswesen

Eine zuverlässige, kostengünstige und umweltschonende Versorgung mit Gütern, Produkten und Dienstleistungen ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung moderner Gesellschaften und für die Aufrechterhaltung und weitere Verbesserung der Lebensstandards. Allerdings ist trotz bemerkenswerter Fortschritte bei der Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch der globale Trend in der Entwicklung des Ressourcenbedarfs nach wie vor ungebrochen. Deshalb ist die Entwicklung von zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftsmodellen erforderlich. International herrscht Einigkeit darüber, dass die Frage nach einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu den zukunftsbestimmenden Herausforderungen gehört und Forschung und Entwicklung eine Schlüsselrolle einnehmen. Neben technologischen Innovationen spielen dabei auch strukturelle sowie soziale Innovationen eine entscheidende Rolle.

Der Ansatz der Umweltkostenrechnung, einer der Leuchttürme im „Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften“ zeigt, dass Ökoeffizienz ein wichtiges unternehmerisches Anliegen ist, welches sich auch betriebswirtschaftlich rechnet und langfristig den Unternehmenswert steigert. Denn auch nachhaltiges Wirtschaften und ressourceneffizientes Produzieren muss sich wirtschaftlich lohnen, wenn es sich breit durchsetzen soll.

Christine Jasch nimmt seit 1999 teil an einer Arbeitsgruppe zu Environmental Management Accounting (EMA) oder Umweltrechnungswesen der UN Commission for Sustainable Development (UN CSD), in der Grundlagen zu Grundsätzen und Vorgehensweise bei der Umwelt- und Materialflusskostenrechnung erarbeitet. Die erste Publikation für diese Arbeitsgruppe zu Umweltrechnungswesen – Grundsätze und Vorgehensweise wurde von Christine Jasch im Auftrag des Österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technik, des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, sowie von der Bundeswirtschaftskammer erstellt. Sie ist mittlerweile in 12 Sprachen übersetzt, wird weltweit angewendet und bildet auch die Basis für die vorliegende IFAC Leitlinie zur Umweltkostenrechnung. Die praktische Anwendung wurde unter anderem in Pilotprojekten in Österreich im Rahmen des Impulsprogramms Nachhaltig Wirtschaft getestet.


20.06.2006 12h30-14h00

Roman Mesicek, ABCSD - Austrian Business Council for Sustainable Development
Topic: Unternehmen und Nachhaltigkeit


 



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last update 12-Apr-2006